By Heike Scheidemann

Die öffentliche Verwaltung befindet sich seit den 1990er Jahren sowohl overseas als auch nationwide in einem Prozess tief greifender Veränderungen. Heike Scheidemann analysiert anhand der Einführung des Neuen Steuerungsmodells und der Doppik folgende Fragen theoretisch und empirisch: Wie greifen Organisationen gesellschaftliche Modelle des Organisierens auf? Wie konstruieren und rekonstruieren sie ihre organisationale Identität? Und wie verorten sich Organisationen der Kommunalverwaltung im Kontext der Ökonomisierung der Öffentlichen Verwaltung? Die Studie zeigt die Relevanz wechselseitiger Anpassungsprozesse von corporation und Organisationsmodell sowie der gesellschaftlichen Unterscheidung von Verwaltung und Wirtschaft, Behörden und Unternehmen.

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Das sowjetische Regierungssystem: Die Grundlagen der Macht der kommunistischen Parteiführung. Leitfaden und Quellenbuch

In dem Allgemeinen Teil dieses Buches stellte sich der Verfasser die Aufgabe, die Ziele und Methoden einer allein herrschenden Partei in der Sowjetunion und die sich daraus ergebenden notwendigen Folgen für die shape der Organi­ sation dieser Partei und des von ihr beherrschten Staates zu zeigen. Damit ist auch das sowjetische Regierungssystem in seinen Grundzügen charakterisiert.

Eignungsprognose und Ausbildungserfolg: Untersuchungen über den Wert verschiedener Ausleseverfahren zur Prognose des Lehrerfolges in gewerblichen Berufen

Der Gedanke, die Beziehung zwischen individuellen Fähigkeiten und Anforderungen, die verschiedene Tätigkeiten oder Berufe an den Menschen stellen, auf rationalem Wege zu optimieren, ist vermutlich so alt wie die menschliche Gesellschaft. In systematischer Weise wird berufspsychologische Eignungsdiagnostik jedoch erst seit Anfang dieses Jahrhunderts betrieben.

Zwischen zwei Welten?: Eine organisationssoziologische Analyse der (Re-)Konstruktion kommunaler Selbstbeschreibungen

Die öffentliche Verwaltung befindet sich seit den 1990er Jahren sowohl foreign als auch nationwide in einem Prozess tief greifender Veränderungen. Heike Scheidemann analysiert anhand der Einführung des Neuen Steuerungsmodells und der Doppik folgende Fragen theoretisch und empirisch: Wie greifen Organisationen gesellschaftliche Modelle des Organisierens auf?

Der ewige Kalte Krieg: Kubanische Interessengruppen und die US-Außenpolitik

Angesichts der langen kubanisch-amerikanischen Geschichte und vor dem Hintergrund der großen Asymmetrie zwischen den united states und Kuba stellt sich die Frage, ob die kubanischen Interessengruppen in den Vereinigten Staaten Einfluss auf außenpolitische Entscheidungen haben können. Diese Studie zeigt, wie sich cubano-amerikanische Gruppen in den politischen Prozess der united states einbinden, um ihre Interessen zu denen der gesamten amerikanischen Außenpolitik werden zu lassen und um auf den gegenwärtigen politischen Präferenzbildungsprozess der united states einzuwirken.

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In der Verwaltungswissenschaft ist jedoch strittig, inwieweit das ‚New Public Management’ ein kohärentes Konzept bildet und vor allem inwieweit die Reformen der westlichen Länder sich tatsächlich gleichen oder ob nicht doch die Unterschiede überwiegen. Von Vertreter/innen der Konvergenzthese (Halligan 1996; Kettl 2000; Lane 2000; OECD 1993, 1995; Osborne/Gaebler 1992) wird ‚New Public Management’ als international einheitlicher Entwicklungspfad beschrieben, der zu einer Homogenisierung des öffentlichen Sektors geführt habe.

Organisationsmodelle sind offener für Gestaltungsvarianten, da sich ihr Erfolg nur an ihrer Popularität und Verbreitung bemisst, nicht aber an Konsequenzen wie der Abstimmung zwischen Organisationen. Zum anderen zeichnen 15 16 Siehe zu Managementmoden neben den Arbeiten von Abrahamson (1991; 1996a; 1996b; 1999) die Diskussion in Organization (2001, Vol. 8/1). Zur Stabilität von Institutionen und Formen institutionellen Wandels siehe Jepperson (1991). 39 sich Standards gegenüber Organisationsmodellen durch einen Standardisierer aus, einen (meist korporativen) Akteur, der den Standard setzt, vertritt, dessen Einhaltung überwacht und eventuell dessen Einhaltung zertifiziert.

Dabei wird die Privatwirtschaft positiv gezeichnet, sie erscheint als effizienter, effektiver und besser gesteuert als die Kommunalverwaltung und damit als Vorbild. Zudem ist die Begründung des ‚Neuen Steuerungsmodells’ ein wesentlicher Bestandteil. Die KGSt beschreibt in ihrem ersten Bericht (KGSt 1991) zunächst externe Rahmenbedingungen sowie deren Dynamik22 und erörtert, dass sich die Kommunalverwaltung diesen Entwicklungen anzupassen habe. Im Anschluss identifiziert der Bericht Steuerungsprobleme, die auf interne Organisationsprobleme der Kommunalverwaltungsorganisationen zurückgeführt werden und für die das ‚Neue Steuerungsmodell’ Lösungsvorschläge bietet.

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