By Stefan T. Possony

Das Forschungsinstitut fur Politische Wissenschaft und Europaische Fragen der Universitat zu Koln hat grundlegend zu diesem Buch beigetragen. Dr. Werner Kaltefleiter gebuhIt mein Dank fur die ursprungliche Anregung, eine Schrift uber Kriegsschuld zu verfassen. Professor Ferdinand A. Hermens, Direktor des Instituts, gab mir durch seine Bereitwilligkeit, das Buch in seine Schriftenreihe aufzunehmen, den notigen Ansporn zur Ausdauer. Er hat mir bei den Schwierigkeiten der Schaffenszeit mit einer Reihe kritischer Anregungen beigestanden. Dr. Fritz Werr, ebenfalls im Kolner Institut, ubernahm die schwierige Aufgabe, das Manuskript detailkritisch zu prufen, es sprachlich zu verbessern und den textual content fur den Druck vorzubereiten. Die Unterstutzung der Hoover establishment on conflict, Revolution and Peace stellte eine unerlassliche Vorbedingung zur Vollendung des Buches dar. Ich bin Dr. W. Glenn Campbell, dem Direktor der Hoover establishment, fur seine Forderung und sein Verstandnis fur meine Arbeit aufs tiefste verpflichtet. Mein Mitarbeiter an der Hoover establishment, Professor Julius Epstein, hat mich bei der Quellenforschung und der inhaltlichen examine mit gutem Rat und eifri ger Tat initiativ und wirksam unterstutzt. Den vielen Stunden, die er der Be schaffung langst vergessener und schwer auffindbarer Dokumente widmete, verdanke ich die zeitgerechte Fertigstellung meines Manuskriptes. Mit Professor Robert Strausz-Hupe, Direktor des international coverage study Institute, Philadelphia, Pa., habe ich die Themen dieses Buches seit vielen Jahren ausgiebig diskutiert. Sein scharfer Blick und seine personliche Kenntnis vieler der dramatis personae haben mir immer wieder neue Einsichten vermittelt

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Read Online or Download Zur Bewältigung der Kriegsschuldfrage: Völkerrecht und Strategie bei der Auslösung zweier Weltkriege PDF

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Das Problem des gerechten Krieges 41 politischen Auseinandersetzung: denn wenn Machtfragen keine Rolle spielten, käme es überhaupt nicht zum bewaffneten Konflikt. Die Ethik wird jedoch von der Macht nicht verunreinigt: Macht ist ein wesentliches Element der staatlichen Ethik. Man mag sich auf den Standpunkt stellen, daß ein Krieg dann als gerecht angesehen werden darf, wenn er Zielen dient, die völkerrechtlich als berechtigt gelten. Hierunter fällt z. B. das Selbstbestimmungsprinzip; aber ebenso das Prinzip der politisch-territorialen Unversehrtheit.

Bloße Mitwisserschaft und Unterstützung als sachlich unbedeutend und als sehr vieldeutig erscheinen lassen. Gibt es eine Kollektivschuld? 33 Sinn des deutschen »Militarismus« bestand übrigens nicht in dem Begehen von übeltaten. Nach dem Ersten Weltkrieg war es mit dem traditionellen Militarismus aus. Wenn die europäischen Nationen ernsthaft zusammengearbeitet hätten, so wäre es möglich gewesen, dauerhafteren Frieden zu schaffen, aber eine solche Zusammenarbeit fehlte, wobei Deutschland keineswegs allein für diese Lage der Dinge verantwortlich zu machen ist.

Die Verfechter der Idee, daß das Völkerrecht an Stelle des Machtkampfes treten solle, und die Autoren hoffnungsträchtiger Vertragsprosa begehen oft den Fehler, das Völkerrecht zu überlasten, gleichzeitig aber die Probleme, die durch Maßnahmen wie Kriegsverbote aufgeworfen werden, nicht durchzudenken. Die Verbindlichkeit unfertigen Rechtes ist bestreitbar; Verbote, die nicht mit Reformprozeduren verkettet sind, mögen als unverbindliche Deklamation abgewiesen werden. Solange die in Artikel 43 vorgesehene internationale Streitmacht nicht aufgestellt wird, gelten ja auch die Anordnungen des Kapitels VII der UNO-Satzung nur bedingt; dies wurde in Artikel 106 der Satzung, welcher für die »übergangszeit« ausschließlich Konsultationen vorschreibt, genau festgelegt.

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