By Andreas Beelmann, Kai J. Jonas

Das vorliegende Buch möchte die akademische und interessierte Öffentlichkeit zu psychologischen Grundlagen und Anwendungsperspektiven von Diskriminierung und Toleranz informieren. Ausgewiesene Expertinnen und Experten berichten über den aktuellen psychologischen Forschungsstand und beleuchten neben den Grundlagen die Ursachen und Folgen von Diskriminierungsphänomen in einer Vielfalt von sozialen Kontexten. Zudem werden Möglichkeiten der Prävention und Intervention, zum Beispiel durch Toleranzförderungsprogramme bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, Integrationsmaßnahmen für Migranten oder durch interkulturelle Kompetenzbildung, dargestellt und erörtert.

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Das sowjetische Regierungssystem: Die Grundlagen der Macht der kommunistischen Parteiführung. Leitfaden und Quellenbuch

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Eignungsprognose und Ausbildungserfolg: Untersuchungen über den Wert verschiedener Ausleseverfahren zur Prognose des Lehrerfolges in gewerblichen Berufen

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Zwischen zwei Welten?: Eine organisationssoziologische Analyse der (Re-)Konstruktion kommunaler Selbstbeschreibungen

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Das Recht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit verlangt jedoch, sie zu ertragen. ƒ Offenheit gegenüber dem Anderen, Neugier, vielleicht auch Achtung und Bereitschaft zuzuhören und zu lernen. ƒ Enthusiastische Bejahung von Differenz, die im Argument des Liberalismus als notwendige Bedingung menschlicher Entfaltung gilt, zum einen als ästhetische Würdigung von Differenz als Ausdruck von Weite und Vielfalt, zum anderen in funktionaler Würdigung von Differenz als notwendige Bedingung menschlicher Entfaltung.

Die eigene Gruppe wird als prototypisch für die umfassendere Gruppe gesehen und somit zur Norm erhoben (Eigengruppen-Projektion): Deutsche sind die guten Europäer oder gute Europäer sind wie Deutsche. Für die Bewertung der Andersartigkeit einer Fremdgruppe ist ebenfalls die inklusive, die Eigen- und Fremdgruppe umfassende Kategorie die Referenz. h. höhere Prototypikalität der Eigengruppe im Vergleich zur Fremdgruppe) und entsprechend auch eine relativ negativere Bewertung der Fremdgruppe. Die Polen sind die weniger typischen und damit weniger guten Europäer.

Sherman, S. J. & Uhles, A. N. (2000). Varieties of groups and the perception of group entitativity. Journal of Personality and Social Psychology, 78, 223–246. Lipsey, M. W. & Wilson, D. B. (2001). Practical meta-analysis. Thousand Oaks: Sage. Lösel, F. & Skowronek, H. ). (1988). Beiträge der Psychologie zu politischen Planungs- und Entscheidungsprozessen. Weinheim: Deutscher Studien Verlag. Mandl, H. & Gerstenmaier, J. ). (2000). Die Kluft zwischen Wissen und Handeln. Empirische und theoretische Lösungsansätze.

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