By Carl Alexander Roos

,Operations learn' hat in zunehmendem Maße in die großen Betriebe auch der deutschen Wirtschaft Eingang gefunden. Die Gründe und reason dafür sind so mannigfaltig, daß sie sich einer einheitlichen Erklärung entziehen. übereinstimmend ist allein das Streben und die Bereitschaft, die Hilfen und Vorzüge rationaler Problemanalyse und darauf basierender Entscheidungsyorbereitung, die OR bei sachgerechter Inanspruchnahme erwarten läßt, folgerichtig zu nutzen. Diejenigen Betriebe, die damit den Anfang gemacht haben, mußten zwar die Anfangsschwierigkeiten und Umwege auf sich nehmen, die mit der Einführung und Erprobung von Neuem regelmäßig und vielleicht notwendigerweise verbunden sind. Dafür haben sie sich aber die Tätigkeit solcher qualifizierten Mitarbeiter gesichert, denen der Mut und das Selbstvertrauen innewohnte, die Anwendung der unter der Bezeichnung OR aus Großbritannien und den united states nach Kontinentaleuropa ein­ geführten Konzeptionen und zugehörigen Verfahren als ihre Berufsaufgabe zu wählen. Die Angehörigen dieses zwangsläufig kleinen Personenkreises haben sich auf der Grundlage eines einschlägigen wissenschaftlichen Studiums das erforderliche Sonder­ rüstzeug in eigenem Bemühen und mit gegenseitiger Unterstützung angeeignet. Sie konnten auch darauf vertrauen, daß jeweils der Betrieb, der ihnen die Tätigkeit auf einem Neuland. ermöglichte, über längere Zeit Geduld und Kosten für ein Lernen trug, das in seinen Anfängen großenteils über »Versuch und Irrtum« zustande kam.

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Den Befragungen und den darüber hinaus gehenden weiteren Erkundungen war ein einheitliches Fragenschema zugrunde gelegt, das aus 5 Leitfragen, 40 Hauptfragen und 118 ihnen nachgeordneten Fragen aufgebaut war. Der Gesprächsführung diente dieses Schema als »Leitseil« und wurde dementsprechend locker gehandhabt, das allerdings so, daß im Rahmen jeder Erkundung alle Fragen zweckgerecht angebracht werden konnten. Großenteils auf diesem Wege sind auch die in den vorhergehenden Abschnitten mitgeteilten empirischen Feststellungen gewonnen worden.

Doch hätte das zu einer ,Schematisierung' geführt, die schon wegen der unübersehbar großen Vielfalt möglicher Kombinationen wenig aussagefähig ist. Gleichfalls mußte darauf verzichtet werden, im Sinne SPRANGERS die tätigkeitsgünstigen oder -ungünstigen ,Werthaltungen' - ob theoretische, ökonomische, technische, soziale, rechtliche, machtbezogene, ästhetische oder religiöse Werte als die höchsten angesehen und angestrebt werden - als richtungsweisend in die Sicht zu nehmen. Es ist allerdings als wahrscheinlich anzusehen, daß in dieser Betrachtungsweise die Werthaltung unter der Dominanz des Theoretischen und mitbestimmt durch gleichfalls prävalente Wertschätzung des Okonomischen und des Technischen wohl am ehesten Eignung erwarten läßt.

Der Vergleich solcher Strukturen miteinander hat in jeweils mehr oder weniger deutlicher Ausprägung zwei Grundformen erkennen lassen, die durch die vier ersten Merkmale der vorstehenden Gesamtkennzeichnung bestimmt werden. Beim (als dieses Buchstabenbild allerdings unvollständigen) W-Profil dominieren als höherwertig das erste und das dritte Merkmal, beim (als Buchstabenbild gleichfalls unvollständigen) M-Profil das zweite und das vierte Merkmal. Angehörige naturwissenschaftlicher und technischer Berufe mit akademischer Vorbildung, desgleichen Mathematiker und Volkswirte zeigen nach den Feststellungen von AMTHAUER deutlich das W-Profil, Angehörige geisteswissenschaftlicher akademischer Berufe, aber auch Verwaltungsbeamte des gehobenen öffentlichen Dienstes sowie Angestellte der Wirtschaft in gehobenen Stellungen, die mit Verwaltungsaufgaben betraut sind, nicht weniger deutlich das M-Profil.

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