Chirurgisches Forum 2005: für experimentelle und klinische by Andreas Kühnl, J. Pelisek, R. Kopp, P. Rolland, K.-W. Jauch,

By Andreas Kühnl, J. Pelisek, R. Kopp, P. Rolland, K.-W. Jauch, S. Nikol (auth.), Professor Dr. M. Rothmund, Professor Dr. K.-W. Jauch, Professor Dr. H. Bauer (eds.)

146 sorgfältig ausgewählte Arbeiten zeigen das breite Spektrum der deutschsprachigen chirurgischen Forschung. Sowohl klinische als auch Grundlagenforschung sind berücksichtigt. Der hochaktuelle Band erscheint noch vor der Präsentation der Ergebnisse bei der 122. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie.

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„Waffen-Gleichheit“: Das Recht in der Arzthaftung by Dr. Karl-Otto Bergmann (auth.), RA Dr. Thomas Ratajczak, RA

By Dr. Karl-Otto Bergmann (auth.), RA Dr. Thomas Ratajczak, RA Christoph-M. Stegers (eds.)

Das Dogma der fehlenden Waffengleichheit im Arzthaftungsprozess begründet die Rechtsprechung mit einem gegebenen Wissensgefälle zwischen den Parteien. Die Autoren dieses Bandes beleuchten Voraussetzungen und Folgen dieser Annahme und gehen der Frage nach, ob die eingeführten Verfahrensmodifikationen Chancengleichheit zwischen den Parteien tatsächlich herstellen oder der Ergänzung bedürfen. Die Verfasser thematisieren die Mitwirkungsrechte und -pflichten der Beteiligten und die Neutralität des medizinischen Sachverständigen.
Den deutschen Arzthaftungsprozess kennzeichnet das Alles-oder-Nichts-Prinzip, used to be leicht zu unbilligen Ergebnissen führen kann. Um so mehr ist in den letzten Jahren die Notwendigkeit erkannt worden, Waffengleichheit im Sinne von Chancengleichheit zwischen Arzt und sufferer auch im außergerichtlichen Bereich zu institutionalisieren. Dem widmen sich die Praxisberichte im zweiten Teil des Buches.

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Zwischen zwei Welten?: Eine organisationssoziologische by Heike Scheidemann

By Heike Scheidemann

Die öffentliche Verwaltung befindet sich seit den 1990er Jahren sowohl overseas als auch nationwide in einem Prozess tief greifender Veränderungen. Heike Scheidemann analysiert anhand der Einführung des Neuen Steuerungsmodells und der Doppik folgende Fragen theoretisch und empirisch: Wie greifen Organisationen gesellschaftliche Modelle des Organisierens auf? Wie konstruieren und rekonstruieren sie ihre organisationale Identität? Und wie verorten sich Organisationen der Kommunalverwaltung im Kontext der Ökonomisierung der Öffentlichen Verwaltung? Die Studie zeigt die Relevanz wechselseitiger Anpassungsprozesse von corporation und Organisationsmodell sowie der gesellschaftlichen Unterscheidung von Verwaltung und Wirtschaft, Behörden und Unternehmen.

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Der Richter: Die Geschichte einer Liebe, einer Ehe und eines by Margarete Kurlbaum-Siebert

By Margarete Kurlbaum-Siebert

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Anerkennung und Gewalt an Schulen: Eine evidenzbasierte und by Tilmann Kammler

By Tilmann Kammler

Wie wirken sich schulische und familiäre Anerkennungskonflikte auf das Selbstkonzept von SchülerInnen, auf deren Zugehörigkeit zu aggressiven Peergroups und auf die von ihnen gezeigte Gewalt im Schulalltag aus? Tilmann Kammler nutzt zur Klärung dieser Fragen ein umfangreiches Messinstrument, das neben Teilen aus bestehenden Studien (Forschungsgruppe Schulevaluation, PISA u. a.) auch neue Operationalisierungen zur Verfügung stellt. Neben der Befragungen von 530 SchülerInnen und der Erarbeitung von Strukturgleichungsmodellen führt der Autor eine experimentelle Intervention durch, bei der er davon ausgeht, dass von Misserfolgen und Desintegration geprägte SchülerInnen durch institutionelle und strukturelle Anerkennung ein positives Selbstkonzept entwickeln und in der Folge seltener Gewalt zeigen. Der Verlauf und die Folgen der Intervention werden durch einen Methodenmix umfassend analysiert und dokumentiert. Neben einer Überprüfung zentraler Thesen des Desintegrationsansatzes von Wilhelm Heitmeyer und der Anerkennungstheorie Axel Honneths liefert der Autor auch praktische Empfehlungen für den Schulalltag.

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Das sowjetische Regierungssystem: Die Grundlagen der Macht by Walter Grottian

By Walter Grottian

In dem Allgemeinen Teil dieses Buches stellte sich der Verfasser die Aufgabe, die Ziele und Methoden einer allein herrschenden Partei in der Sowjetunion und die sich daraus ergebenden notwendigen Folgen für die shape der Organi­ sation dieser Partei und des von ihr beherrschten Staates zu zeigen. Damit ist auch das sowjetische Regierungssystem in seinen Grundzügen charakterisiert. Besonders die im Quellenbuch angeführten zahlreichen Dokumente zum Allge­ meinen Teil des Leitfadens dürften die nun quick fünf Jahrzehnte anhaltende Kontinuität in den Zielen und Methoden der Kommunistischen Partei deutlich machen. Daher kann sich auch das von dieser Partei aufgebaute Regierungs­ process nicht grundlegend ändern, solange die Kommunistische Partei an den dargestellen Zielen festhält und für die Auswahl der dabei anzuwendenden Methoden innerhalb und außerhalb der Sowjetunion nur die durch Machtver­ hältnisse bestimmte Zweckmäßigkeit gelten läßt. Manche Beobachter der Sowjetunion, die sich eine so lang anhaltende Unver­ änderlichkeit der Ziele und Methoden schwer vorstellen können, ziehen gerne Beispiele aus der Geschichte heran.

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Prekarisierung und Ressentiments: Soziale Unsicherheit und by Bernd Sommer

By Bernd Sommer

In öffentlichen wie fachwissenschaftlichen Debatten ist die Annahme populär, dass Prekarisierungsprozesse einen „Nährboden“ für rechtsextreme Orientierungen darstellen. Durch die Auswertung statistischer Repräsentativdaten sowie verschiedener quantitativer und qualitativer Untersuchungen aus dem Bereich der empirischen Sozialforschung beabsichtigt die Untersuchung, diese Annahme zu überprüfen. Ein zentrales Untersuchungsergebnis lautet, dass zwar ein Zusammenhang zwischen sozialer Prekarisierung und der Entstehung und Verbreitung rechtsextremer Einstellungen besteht – jedoch nicht in der Pauschalität und Zwangsläufigkeit, wie sie häufig angenommen wird. Die Wahl der spezifischen sozialen Gruppen, welche Opfer von Abwertung und Diskriminierung werden, erfolgt nicht willkürlich, sondern ist aufs Engste mit der konkreten Machtverteilung (zwischen diskriminierten und diskriminierenden Gruppen) sowie deren institutioneller Ausprägung in der Gesellschaft verknüpft.

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